Über den Schwarzwald bis nach Freiburg im Breisgau

Es war Februar als ich zusammen mit meinem Kumpel Alex entschied eine Foto-Tour in den benachbarten Schwarzwald zu machen. Andere fahren 500 kilometer um den Schwarzwald zu besuchen und ich wohne quasi am Rand, habe es vor der Nase und fahre viel zu selten hin…

An diesem Tag entschieden wir uns eine schnelle Durchfahrt zu machen und so viel, wie möglich an einem Tag zu sehen.

Wir haben uns also auf den Weg gemacht zu unserem erstem Ziel am See in Titisee-Neustadt. Als wir angekommen sind hat sich die erste Urlaubsstimmung bemerkbar gemacht. Einige Pferde Kutschen sind an unserem Parkplatz die Hauptstraße vorbeigeritten. Die Fahrenden haben es offenbar genossen.

Wir sind dann durch die historische Stadtmitte zum See gelaufen. Unterwegs sind wir einigen asiatischen Touristen begegnet. Angeblich lieben sie den Schwarzwald und die berühmten Schwarzwald-Kuckuksuhren. Die meisten Souvenir-Shops sowie Gaststätten hatten um diese Jahreszeit geschlossen. An einer diesen Gasstätte habe ich eine interessante Laterne entdeckt – und ich liebe Laternen zu fotografieren – egal wo ich bin, Laternen dürfen bei den Urlaubsbildern nicht fehlen.

Dann sind wir am See angekommen. Es war vereist und es lag Schnee auf der Oberfläche. Es herrschte eine  Stille und mehrere Enten sind hin und her gelaufen. Es war Menschenleer. Irgendwann im Sommer komme ich noch einmal. Man konnte nur erahnen, wie es dort in der Saison aussieht. Jetzt konnte man dort nicht viel anfangen, ausser die frische Luft schnappen und Landschaftsbild genießen.

Von Titisee sind wir weiter zum Feldberg gefahren. Dort war die Ski-Saison voll im Gange. Es lag dort  Haufen Schnee und der Neuschnee war schon unterwegs. Da wir aber nicht für Schneewanderung ausgestattet waren, haben wir uns dann nach einem kurzem Spaziergang, weiter auf den Weg gemacht. Bin gespannt wie es dort im Sommer aussieht. Ich bin nicht so der Wintermensch 😀

Nächster Halt war Schluchsee. Dort sind wir auf der Seite gewesen, wo kaum was ist außer eine Bahnhaltestelle und eine Wohngegend. Der See war teilweise vereist und sowie schon bei dem Titisee – Menschenleer. Ich habe ein paar schöne Bilder von der brechenden Eisfläche gemacht und dann wollten wir schon wieder weiter. Der kalter Wind dort hatte uns zum Schaffen gemacht.

Ab nach Freiburg im Breisgau. Es wurde um einiges milder und der Schnee wurde zum Regen. Es hat ein wenig gedauert bis wir einen Parkplatz gefunden haben. Zuerst wollten wir nicht viel an Parkgebühren ausgeben, denn die Stadt ist echt teuer. Letztendlich haben wir 1€ die Stunde gezahlt – kostenlose Parkflächen haben wir gar nicht gefunden. Ohne Plan und Ziel haben wir uns in die historische Stadtmitte begeben. Die Abenddämmerung brach über die Stadt ein und die Lichter reflektierten auf den nassen Straßen. Die belebten Straßen mit Menschen, den Lichtern der Autos und Straßenbahnen haben den Fotos eine wunderbare Stimmung verliehen. Ich wollte immer eine Aussicht finden, aber das war einfacher gesagt, wie getan. Die meisten Häuser bei denen ich mir erhoffte diese Aussicht zu finden, waren leider verschlossen.  Nach der Tour durch die Stadt haben wir den zum Schluss etwas gutes zum Abendessen gesucht. Fündig sind wir in der Nähe des Bahnhofs geworden in einem Fast-Food Bio Restaurant.

 

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